Ich finde solche ja/nein Fragen nicht so effektiv, weil wir alle denken natürlich “Nein!”, aber Omni-Trolls sagen ja, lachen sich tot und sind weg. Und wir stehen doof da.
Wir müssen hier in der Vegan-Community ja nicht mit jedem Beitrag effektiven Aktivismus betreiben. Der Thread ist einfach nur da, um sich gegenseitig auszutauschen (so die naive Hoffnung).
Jep, das macht mich in euren Augen natürlich zum absoluten troll und unmenschen aber ich würde auch nach langer Meditation darüber die Frage mit ja beantworten. Ich glaub von mir aber nicht, dass ich ein soziopath oder ähnliches bin (was ich schon an den Kopf geworfen bekommen habe von veganern), da ich IMHO durchaus Mitgefühl usw zu meinen Mitmenschen habe.
Doch habe ich auch schon Tiere geschlachtet und gegessen und das bis heute mit für mich reinem Gewissen.
Das heißt aber nicht, dass ich das Fleischessen für unantastbar halte. Ich glaube auch, dass die Masse an Fleischkonsum einfach nicht nachhaltig ist und in nächster Zeit funktionieren kann.
Ist das eine konstruktive Herangehensweise an einer Diskussion? War nicht der ganze Punkt, dass solche ja / nein fragen ebend nicht zielführend sind? Ein troll hätte jetzt natürlich einfach “ja” schreiben können.
Nein natürlich würde ich keine Hunde treten, schon allein, da ich kein Vergnügen daran habe.
Diese Frage kann man vorwurfsvoll auffassen, da sie direkt auf dich abzielt. Ich vermute aber nicht, dass hier ein persönlicher Angriff die Absicht war. Neutraler formuliert:
Was würdest du denken, wenn jemand aus Vergnügen ein Tier tritt?
Es gibt tausende andere Möglichkeiten sich zu vergnügen, ohne dabei einem Tier zu schaden. Warum muss es Tiere treten sein?
Einen ähnlichen Gedankengang haben vegan lebende Menschen, wenn jemand ein Tier tötet, nur um es zu essen (gegeben, dass es andere Möglichkeiten der Ernährung gibt).
Ich sehe nicht, was an den Fragen problematisch ist.
Ich habe mit meiner ersten Frage sicherstellen wollen, dass ich dich nicht falsch verstehe. Das hast du noch nicht beantwortet.
Meine zweite Frage hilft dabei zu ergründen, wie deine Moralvorstellungen aussehen. Hier kommt noch eine:
Warum findest du es moralisch gut (oder zumindest nicht schlecht) Tiere zu schlachten und zu essen?
Tierwohl ist mir nicht komplett egal nur habe ich halt keine Probleme damit ein Tier zu essen. Zwischen Tiere willkürlich Leid selber zuzufügen und fachmännisch schlachten liegt ein riesen Unterschied für mich.
Mit deiner dritten Frage wäre ich vorsichtig. Moralische Vorstellungen sind selten wirklich auf rationalen Gründen basiert. Die gelebte Moral ist nunmal bei den allen mit denen ich mich beschäftigt habe durchzogen von Widersprüchen und auch im Wandel. Ich kann es dir nicht nicht erklären warum ich das schlachten und essen moralisch weder als großes Übel noch als etwas gutes erachte. Es ist nunmal so, dass wenn ich darüber nachdenke ich einfach nicht das selbe tabu Gefühl habe wie bspw den Gedanken Menschen zu essen oder Hunde zu treten.
Das könnte man natürlich jetzt in eine moralethische Theorie verpackt ausdrücken. Bspw in dem man Tieren einfach wenig Utility im Utilitarianism zuspricht. Dem Schutz davor nicht als Tugend auffast usw.
Ich finde solche ja/nein Fragen nicht so effektiv, weil wir alle denken natürlich “Nein!”, aber Omni-Trolls sagen ja, lachen sich tot und sind weg. Und wir stehen doof da.
Hat auch schon jemand ‘Yes.’ kommentiert 😅
Wir müssen hier in der Vegan-Community ja nicht mit jedem Beitrag effektiven Aktivismus betreiben. Der Thread ist einfach nur da, um sich gegenseitig auszutauschen (so die naive Hoffnung).
Ja, verstehe. Ich wollte nur eine Beobachtung teilen, die ich mit der Zeit gemacht habe. :)
Jep, das macht mich in euren Augen natürlich zum absoluten troll und unmenschen aber ich würde auch nach langer Meditation darüber die Frage mit ja beantworten. Ich glaub von mir aber nicht, dass ich ein soziopath oder ähnliches bin (was ich schon an den Kopf geworfen bekommen habe von veganern), da ich IMHO durchaus Mitgefühl usw zu meinen Mitmenschen habe.
Doch habe ich auch schon Tiere geschlachtet und gegessen und das bis heute mit für mich reinem Gewissen.
Das heißt aber nicht, dass ich das Fleischessen für unantastbar halte. Ich glaube auch, dass die Masse an Fleischkonsum einfach nicht nachhaltig ist und in nächster Zeit funktionieren kann.
Anders gesagt dir ist das Wohlergehen von Tieren egal, richtig?
Würdest du auch einen Hund aus Vergnügen treten?
Ist das eine konstruktive Herangehensweise an einer Diskussion? War nicht der ganze Punkt, dass solche ja / nein fragen ebend nicht zielführend sind? Ein troll hätte jetzt natürlich einfach “ja” schreiben können.
Nein natürlich würde ich keine Hunde treten, schon allein, da ich kein Vergnügen daran habe.
Diese Frage kann man vorwurfsvoll auffassen, da sie direkt auf dich abzielt. Ich vermute aber nicht, dass hier ein persönlicher Angriff die Absicht war. Neutraler formuliert:
Was würdest du denken, wenn jemand aus Vergnügen ein Tier tritt?
Es gibt tausende andere Möglichkeiten sich zu vergnügen, ohne dabei einem Tier zu schaden. Warum muss es Tiere treten sein?
Einen ähnlichen Gedankengang haben vegan lebende Menschen, wenn jemand ein Tier tötet, nur um es zu essen (gegeben, dass es andere Möglichkeiten der Ernährung gibt).
Ich sehe nicht, was an den Fragen problematisch ist. Ich habe mit meiner ersten Frage sicherstellen wollen, dass ich dich nicht falsch verstehe. Das hast du noch nicht beantwortet.
Meine zweite Frage hilft dabei zu ergründen, wie deine Moralvorstellungen aussehen. Hier kommt noch eine:
Warum findest du es moralisch gut (oder zumindest nicht schlecht) Tiere zu schlachten und zu essen?
Tierwohl ist mir nicht komplett egal nur habe ich halt keine Probleme damit ein Tier zu essen. Zwischen Tiere willkürlich Leid selber zuzufügen und fachmännisch schlachten liegt ein riesen Unterschied für mich.
Mit deiner dritten Frage wäre ich vorsichtig. Moralische Vorstellungen sind selten wirklich auf rationalen Gründen basiert. Die gelebte Moral ist nunmal bei den allen mit denen ich mich beschäftigt habe durchzogen von Widersprüchen und auch im Wandel. Ich kann es dir nicht nicht erklären warum ich das schlachten und essen moralisch weder als großes Übel noch als etwas gutes erachte. Es ist nunmal so, dass wenn ich darüber nachdenke ich einfach nicht das selbe tabu Gefühl habe wie bspw den Gedanken Menschen zu essen oder Hunde zu treten.
Das könnte man natürlich jetzt in eine moralethische Theorie verpackt ausdrücken. Bspw in dem man Tieren einfach wenig Utility im Utilitarianism zuspricht. Dem Schutz davor nicht als Tugend auffast usw.